Strahlmittel zum Vakuumstrahlen

Das Vakuumstrahlverfahren ist sehr vielseitig einsetzbar. Je nach Auswahl des Granulates kann man Oberflächen reinigen, aufrauen, gravieren oder polieren. Mit Wallnußschale wird Lackfarbe auf Glas entfernt oder polierten Granit gereinigt. Strahlglas besteht aus Glasbruch und wird in verschiedenen Körnungen auf allen hellen Untergründen benutzt. Die Einsatzgebiete für Strahlglas sind vorrangig Putzfassaden, gestrichene Wände, Marmor und Travertin. Auf dunklen Oberflächen, wie Granit und Klinker, wird meistens Asilit eingesetzt.

Die Körnung wird in Mikrometer angegeben. Strahlglas SG 150 enspricht damit einer Körnung von 0,15 mm. In der folgenden Tabelle ist genau aufgeführt, welches Granulat auf welcher Oberfläche zum Einsatz kommt. Der angegebene Zahlenwert enspricht der richtigen Düseneinstellung in der Dosiereinheit.      

Tabelle zur Anwendung von Strahlmitteln

Untergründe / Granulat NS 450 SG 150 SG 300 AS 180 AS 250 DP 200 DP 600 EK 75
Granit poliert 6         5   3
Granit Natur 6 5 6 5 6     3
Marmor poliert 6         5   3
Kalkstein   5   5       3
Sandstein   5   5       3
Keramik unglasiert   5   5        
Keramik glasiert 6         5    
Klinker gebrannt   5 6 5 6      
Tonziegel glasiert 6         5    
Tonziegel unglasiert   5   5        
Kalksandstein   5            
Beton   5 6 5 6      
Waschbeton   5   5        
WDVS Strukturputz   5            
Rauputz   5            
Farbanstrich   5            
Kunststoffputz 6              
Kupfer 6 4   4        
Eisen     6   6      
Aluminium       4        
Bronze       4        
Messing       4        
Edelstahl       4        
Werbetafeln                
Werbefolie                
Weichholz   5   4        
Hartholz   5 6 4        

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Worauf kommt es bei der Granulatauswahl an?

Um ein optimales Arbeitsergebnis zu erhalten, ist für jedes Granulat die richtige Düseneinstellung zu beachten. Die Düseneinstellung befindet sich im unteren Behälter, direkt am unteren Ende des Trichters in der Dosiereinheit. Durch kurzes Anheben und anschließendes Verdrehen der Platte, kann man die richtige Düse einstellen.